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Seit dem 1. November 2016 müssen Vermieter beim Auszug des Mieters keine Wohnungsgeberbestätigung mehr ausstellen.
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Tipps bei der Wohnungssuche / Miete

Vorsicht bei Wohnungsbesichtigungen
Der Mieterbund gibt Mietinteressenten Tipps für die Wohnungssuche

Gerade im Raum München und um den Flughafen herum wird der Kampf um bezahlbaren, attraktiven Wohnraum immer härter. Der deutsche Mieterbund gibt in einer Mitteilung Tipps für Wohnungssuche.

Die Wirkung eines Mietbewerbers auf den Vermieter hängt in erster Linie mit dessen Interessenlage zusammen. Der potentielle Vermieter wünscht sich in der Regel:
  • regelmäßige Zahlung der Miete
  • möglichst langfristige Mietverhältnisse
  • schonender Umgang mit seinem Eigentum
  • einen sympathischen, ruhigen Mieter
Das allergrößte Interesse des Vermieters liegt in regelmäßigen Mieteinnahmen, daher wird der Vermieter zumindest eine Selbstauskunft, wahrscheinlich auch die Nachweise für die Angaben der Selbstauskunft wie etwa die Vorlage des Arbeitsvertrags, verlangen. Möglicherweise möchte er auch Auskünfte darüber, ob im aktuellen Mietverhältnis die Mieten bezahlt sind und möchte dafür eine Bestätigung des bisherigen Vermieters. Auch wenn der potenzielle Vermieter darauf grundsätzlich keinen Anspruch hat, kommt der Mieter in den meisten Fällen um diese Belege oder Angaben nicht herum, da er sonst schlichtweg die Wohnung nicht bekommt.
 
Eine Selbstauskunft ist nur hinsichtlich der Fragen berechtigt, die für den Vermieter von maßgeblichem Interesse sind z. B.  Fragen, die das Einkommen oder die Anzahl der die Wohnung nutzenden Personen betreffen. Insbesondere Fragen zu einer Mitgliedschaft im Mietverein oder nach sexuellen Vorlieben müssen überhaupt nicht beantwortet werden. Fragen hingegen zu einem Haustier sind wahrheitsgemäß zu beantworten.

Auf den ersten Eindruck kommt es an. Daher sollte ein Mietinteressent beim Besichtigungstermin auf das äußere Erscheinungsbild achten, also möglichst gepflegt erscheinen. Der Mieter sollte auf seine Außenwirkung achten und seine Kleidung ähnlich wie zu einem beruflichen Vorstellungsgespräch auswählen, empfiehlt der Mietverbund. Nicht zu empfehlen ist, die Bekleidung für den Besichtigungstermin, wie bei einer Verabredung zum Joggen oder entsprechend lässig, wie zu einem Gang in die Kneipe zu gestalten. Sofern bereits ein Friseurtermin auf dem Plan steht, sollte dieser Termin vor den Besichtigungstermin mit dem neuen Vermieter gelegt werden.

Einen guten Eindruck macht man auch, wenn man die entsprechenden Nachweise in aktueller Form griffbereit hat und sofort vorlegen kann. Auch darauf sollte in Mietinteressent vorbereitet sein:
  • Sofern der Interessent kein Inländer ist, will der Vermieter eventuell den Pass sehen oder eine Aufenthaltsgenehmigung sehen.
  • Der Vermieter will den Mietinteressenten besser kennen lernen. Daher stellt er womöglich persönlich Fragen nach der Herkunft, dem Grund des Umzugs, was beruflich geplant ist und so weiter. Sind dem Mietinteressenten die Fragen zu neugierig, kann er versuchen, auszuweichen oder eine freundliche Gegenfrage stellen, etwas warum es für den Vermieter wichtig ist, diesen Punkt zu wissen. So kann auch der Mieter die Absichten des Vermieters besser kennen lernen.
Gerade in Städten mit hoher Wohnungsnachfrage empfiehlt es sich, die aus Vermietersicht wünschenswerten Nachweise wie Arbeitsvertrag, Einkommensnachweise und dergleichen zum Besichtigungstermin mitzubringen oder in dringenden Fällen sogar vorab dem Vermieter zuzuleiten, um diesem bei hoher Nachfrage eine Vorauswahl zu ermöglichen.

Ist ein Makler eingeschaltet, muss der Mieter eine Provision in Höhe von zwei Monatsmieten bezahlen, wenn es zum Vertragsabschluss kommt. Zu beachten ist, dass der Makler eine Empfehlung an den Vermieter abgibt. Daher sollte sich der Interessent mit dem äußeren Erscheinungsbild danach richten.

Die Wohnungssuche wird im Allgemeinen schwieriger, wenn kein geregeltes Einkommen nachgewiesen werden kann oder der Wohnungssuchende erst in der Ausbildung ist. In diesen Fällen wollen professionelle Vermieter in der Regel eine zusätzliche Sicherheit für die Mietzahlung, meist in Form einer Bürgschaft der Eltern oder nächsten Verwandten oder von den Auftraggebern. Vorab sollte daher mit der Familie oder der Hausbank geklärt werden, welche Nachweise ohne großen Aufwand dazu erstellt werden können.
 
Es ist laut Mieterbund hilfreich, wenn zu der Wohnungsbesichtigung der möglicherweise bürgende Elternteil mitkommt. Der persönliche Eindruck, den der Vermieter dann gewinnt, hilft meistens, formelle Hindernisse zu umgehen und manchmal ist dann die Bürgschaft gar nicht mehr erforderlich.

Wie soll sich der Mietinteressent nach der Besichtigung verhalten?
  • Wenn die Wohnung dem Mieter spontan zusagt, schadet es nichts, wenn dies der Vermieter gleich erfährt. Dieses Feedback kann man auch dann geben, wenn die Wohnung trotzdem nicht angemietet werden soll. Das verschafft jedenfalls die Sympathie des Vermieters.
  • Natürlich kann man auch gleich ankündigen, dass man die Wohnung haben will. Das erspart beiden Parteien in der Regel Zeit, auch wenn der Vermieter noch nicht weiß, wem er die Wohnung vermieten will. Er wird dadurch auch aufgefordert, sich möglichst rasch festzulegen und Bescheid zu geben.
  • Auch wenn die Wohnung nicht gefällt, sollte man das dem Vermieter mitteilen und ihn nicht im Ungewissen lassen. Über ein kurzes Feedback wird er dankbar sein und sich trotzdem gut an den Mieter erinnern. Wer weiß, vielleicht begegnet man sich ein zweites Mal und dann hat der Vermieter die Traumwohnung.
  • Wenn die Entscheidung seitens des Mieters nicht sofort getroffen werden kann, sollte man dem Vermieter zumindest mitteilen, bis wann man sich äußert. In der Regel lassen sich Vermieter nicht länger als eine Woche vertrösten, es sei denn, man verabredet etwas anderes.